Presse & Aktuelles

Ministrantenausflug Beuren

Am Samstag 20. Juli starteten die Minis Beuren zum diesjährigen Ausflug. Ziel war der Klettergarten Bärenfalle am Alpsee. Bei hochsommerlichen Temperaturen erklommen die 20 Minis zusammen mit Pfarrer Jans und Diakon Rimmele den Berg zur Bärenfalle, um sich danach in den Baumwipfeln zu erproben. Ganz erstaunlich viel Mut hatten vor allem die jüngeren Minis! Anschließend rauschten alle mit Höchstgeschwindigkeit auf der Sommerrodelbahn ins Tal. Abends grillten, spielten und feierten die Minis noch im Pfarrgarten und übernachteten im Gemeindehaus. Dank vor allen Dingen allen Begleitern, Fahrern und Betreuern Erika Prinz, Werner Kiechle, Gerold Müller, Steffi Maigler, Angela Cramer und Angela Albrecht sowie Karl Gromer für die Gesamtorganisation.

Miistrantenausflug Beuren
Ministranten-Cup in Beuren

Ministranten Beuren verteidigen Titel- 50 Ministranten mit viel Spaß dabei!
Viel Spaß und Spannung gab es beim 2. Ministrantencup der Seelsorgeeinheit Isny auf dem Sportplatz in Beuren. Nach der erstmaligen Austragung im letzten Jahr mit 4 Teams, traten dieses mal gleich 6 Mannschaften an. Die Teams aus Bolsternang, Isny sowie je zwei Mannschaften aus Beuren und Rohrdorf waren samt Fananhang mit von der Partie. Denkbar knapp setzte sich der Titelverteidiger Beuren am Ende in einem dramatischen Finale mit Elfmeterschießen gegen die Überraschungsmannschaft der Minis Rohrdorf durch. Mit ihrem jungen Team gespickt mit vielen Ministrantinnen, stürmten die Rohrdorfer bei ihrer ersten Turnierteilnahme gleich bis ins Finale vor.
Dritter wurden die Ministranten Isny, die im Halbfinale nach großem Kampf, auch erst im Elfmeterschießen gegen den späteren Turniersieger Beuren verloren. Die weiteren Platzierungen: 4. Beuren 2, 5. Rohrdorf 2 und 6. Bolsternang.

Bei hochsommerlichen Temperaturen war das Turnier wieder bestens organisiert dank der Unterstützung des SV Beuren und dem Oberminiteam Beuren um „Teammanager“ Karl Gromer. Am Ende gab es für alle wieder etwas zu trinken und zu essen. Pfarrer Jans, der dieses Jahr verletzungsbedingt nur zuschauen konnte, zollte den rund 50 Ministranten bei der Siegerehrung großen Respekt und versprach nächstes Jahr wieder mit dabei sein. Sollten die Beurener Minis dann nochmal gewinnen, darf der blau-glänzende Wanderpokal endgültig in Beuren bleiben. 

Ministrantentunier 2019
Ökum. Gemeindefest 

Gott hat die Zeit gemacht, die Europäer die Uhren
Wunderbares ökumenisches Gemeindefest in St. Maria und St. Michael -  Thema „Zeit!?“

Isny. „Alles hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden, und sterben, pflanzen und ausreißen, weinen und lachen, klagen und tanzen, suchen und verlieren, lieben und hassen, streiten und Frieden machen“, solches wurde aus der Bibel vorgelesen. Man müsste an diesem schönen Festtag der katholischen und evangelischen Gemeinden noch hinzufügen: Sonnenschein hat seine Zeit, Regen hat seine Zeit. Am frühen Vormittag hat es noch in Strömen geregnet. Von Festbeginn bis pünktlich zum Festende schien die Sonne – und danach zog ein Gewitter über die Stadt. Das bunte Gemeindefest wurde nicht nur durch das schöne Wetter, sondern durch Kreativität und Organisationstalent des Vorbereitungsteams um Kurt Grillenberger und Josef Pferdt zu einem wahren Geschenk.
Die Kirchenchöre beider Gemeinden sangen gemeinsam unter Leitung von Christina Dürr und Regina Katein. Im Hofraum von St. Michael gab‘s Gegrilltes, Salate, Kässpätzle, Waffeln und Crepes von Jungschar und Ministranten, Erzieherinnen von St. Georg und Kinderhaus luden zum Spielen und Malen ein. Im Untergeschoss schlüpften im Brutkasten Küken aus dem Ei. Frau Ute Hertfelder las aus ihrem Kinderbuch.  Alisa Heutmann und Beatrice Schmidt verzauberten mit gediegener Unterhaltungsmusik. Auch Mitglieder des Freundeskreises waren wieder dabei mit leckeren Bowle-Erfrischungen.

Der katholische Pfarrer Edgar Jans und der evangelische Dietrich Oehring versuchten in einer Dialogpredigt dem Geheimnis der Zeit auf die Spur zu kommen. Sie beklagten, dass die Zeit so schnell dahineilt und dass man geneigt sei immer mehr hineinzupacken, solange halt noch ein bisschen Platz ist. Einer zitierte ein afrikanisches Sprichwort: Gott hat die Zeit gemacht, die Europäer die Uhren.
Aus der Zeit ihres Studiums würden sie sich noch knapp erinnern, dass es im Griechischen zwei Worte für die Zeit gäbe: „chronos“ für die dahinfließende Zeit und „kairos“ für den richtigen Zeitpunkt. Die beiden wurden sich einig, dass man die dahinfließende Zeit halt klug einteilen, weise nützen und auch Ruhefasen einbauen müsse, damit sich Leib und Seele erholen können. Es gäbe aber auch für manche Dinge den kairos, die Jetzt-Zeit, die man nicht aufschieben dürfe. Der kairos sei im langen Strom der Zeit eben eine ganz Besondere, der man alle Kraft und Aufmerksamkeit schenken müsse.  Wie Balsam für die Seele war dann im Gottesdienst das gemeinsame evangelische Lied aus dem katholischen Gesangbuch: „Meine Zeit steht in deinen Händen – nun kann ich ruhig sein…“

Nach Gottesdienst und Mittagessen gab‘s ein Quiz, bei dem zum Mitmachen nicht mit gebettelten Kleinpreisen aus den Isnyer Geschäften animiert wurde, sondern mit Angeboten aus den eigenen Reihen: Eine ganz private Stadtführung mit Johanna Schanbacher, eine Orgelbauführung mit Josef Pferdt, eine Handy Reparatur durch Hermann Textor oder  Kaffeetrinken mit Jochen Rimmele.
Die gegeneinander frotzelnden Kirchtürme St. Joseph in der Vorstadt (Josef Pferdt) und der evangelischen Lukaskirche in Neutrauchburg (Kurt Grillenberger) nahmen sich dieses Jahr gegenseitig aufs Korn. Jedenfalls wundert sich Luke (Lukaskirche), dass der Sepp (St. Joseph) seit Jahren im Korsett (Gerüst) dahinsiecht. Und außerdem hätte ja der Sepp Generationen gebraucht, bis er sich endlich ökumenisch geöffnet und die Wüstgläubigen auf seinem Friedhof auch zugelassen hätte. Sepp trieb seinen Spott darüber, dass die Pfarrwohnung des Klinikseelsorgers in Neutrauchburg nach einem halben Jahr Leerstand noch immer nicht frisch gestrichen ist, damit der Neue – übrigens sei es ein echter Schwabe – einziehen kann. Er hätte auch erfahren, dass bereits gemunkelt wird, dass die Evangelischen mittlerweile Kopfgeld, also eine Belohnung anbieten müssen, dass sich zur Wahl für den Kirchengemeinderat überhaupt noch jemand aufstellen lässt. Der Andrang sei jeden falls kaum zu bemerken…äh… kaum zu bewältigen…

Wie schon am Vormittag wurde auch zum Abschluss, gemeinsam mit dem Neuen Chor und Querbeat und der großen ökumenischen Gemeinde, gesungen: „Meine Zeit, steht in deinen Händen, nun kann ich ruhig sein…“  

(Schw. Zeitung Isny, Walter Schmid)

ökum. Gemeindefest
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen