72-Stunden-Aktion

Veranstaltung am: 21.04.2024

in der Seelsorgeeinheit Isny

Piknickplatz der Isnyer Ministranten

Die Isnyer Ministranten auf dem neuen Picknickplätzle bei St. Michael.

Fairteilerschrank

Der Fairteilerschrank und das Gartenparadies wurde bei Schneetreiben eingeweiht.

„Schritt für Schritt- gemeinsam auf einem Weg“ Die KLJB Beuren zusammen mit den Ministranten gestaltete eine moderne Bildstöcklestation mitsamt tollem Aussichtsplatz, Liege, Tisch und Bank am Waldrand in Verlängerung zum Elisabethenweg.


„Bei Sonnenschein kanns ja jeder“
Jugendliche aus unseren Kirchengemeinden setzten bei 72 Stunden Aktion tolle Projekte für die Gemeinschaft um-
„72 Stunden – uns schickt der Himmel.“ Unter diesem Motto engagierten sich die vergangenen drei Tage rund 50 Jugendliche aus Isny und Beuren innerhalb eines sozialen Projekts. Doch vorherrschend schickte der Himmel auch Regen und Schnee. Dies tat der guten Stimmung von Anfang an jedoch keinen Abbruch. „Bei schönem Wetter kann es ja jeder“ lacht Pia Frisch, Teilnehmerin und Ministrantin aus Isny. Gut, dass die anderen Jugendlichen dies auch so gesehen haben. Denn die Aufgaben hatten es in sich. Jede helfende Hand, jede Idee und auch Durchhaltevermögen waren von Bedeutung. Einer Meinung waren sich die Jugendlichen auch, wenn es um den Teamgeist ging. Denn ohne Zusammenhalt wären die Aufgaben nicht zu stemmen gewesen. „Alle haben an einem Strang gezogen“ wusste auch Lukas Schorer aus Beuren zu berichten. Nichtsdestotrotz stellte das Wetter laut Diakon Jochen Rimmele „schon eine Herausforderung dar“. Die Jugendlichen waren oftmals komplett durchnässt und die Stationen bestanden teilweise nur noch aus Matsch und Schlamm. Doch "die Jugendlichen haben es durchgezogen", bemerkte Roman Maurus, Mitunterstützer, und zeigte sich beeindruckt von dem Durchhaltevermögen.
Petrus zeigte sich auch bei den Einweihungsfesten am Sonntag nicht von seiner besten Seite. Trotzdem fanden sich zahlreiche Beurer zusammen, um sich die neu fertiggestellte Bildstöcklestation anzusehen. Diese Station wurde von einer Beurer Projektgruppe, zusammengesetzt aus der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Beuren und den Ministranten aus Beuren, erbaut. Aufgabe war es, ein neues, modernes Bildstöckle mit einem dazugehörigen schönen Aussichtsplatz zu errichten. Und das Resultat kann sich mehr als sehen lassen: Aufgeteilt in drei Gruppen machten sich die Jugendlichen nach Bekanntgabe der Aufgabe sogleich ans Werk und realisierten mit viel Kreativität ein Bildstöckle ganz nach ihren Vorstellungen. Der große Stein mit dem Spruch „Schritt für Schritt gemeinsam auf einem Weg“ wurde mit vielen einzelnen Steinen und Tonscherben in akribischer Kleinarbeit und mit Geschick sehr schön gestaltet. Passend dazu laden eine selbst gebaute, bequeme Holzliegebank sowie eine Holzbank samt Tisch zum Verweilen ein.
Ebenso engagiert waren die zwei Gruppen in Isny. Die Jugendlichen der Isnyer Ministranten widmeten sich dem Thema Lebensmittel: Picknickplätzle & Gartenparadies war hier die Vorgabe. Und somit errichteten die Jugendlichen beim Kindergarten St. Josef zwei Hochbeete, ein Insektenhotel sowie ein Vogelhäuschen. Ilona Deubele, Leiterin des Familienzentrum St. Josef ist restlos begeistert und bedankte sich auch im Namen der Kinder für das so „großartig umgesetzte Projekt“ Vom Krabbelkind in der Kita, über die Kindergartenkinder bis hin zu den Schulkindern, die betreut werden, - „Die Kinder werden begeistert sein“ ist sich Deubele jetzt schon sicher. Zusätzlich gestalteten die Jugendlichen einen neuen Picknickplatz im Gemeindegarten St. Michael. „Endlich ist aus einem toten Eck ein wunderschöner Platz entstanden“ freute sich Diakon Jochen Rimmele.
Das Thema „Lebensmittel“ war auch der Überbegriff der zweiten Isnyer Gruppe, „Legionäre Enten“. Gemeinsam mit Mareike Traub von den Foodsavern Isny, bauten die Jungen und Mädchen einen Fairteiler Schrank auf. In diesem Lebensmittelschrank mit Kühlschrank und Regalen können von nun an Lebensmittel untereinander geteilt werden. Großen Einsatz zeigte die Gruppe auch als es um das Thema Spenden sammeln und Lebensmittel retten ging. Auf dem Frühlingsmarkt machten sie auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam und mit einer besonderen musikalischen Darbietung sammelte die Gruppe Spenden. Hierin waren längst sie geübt, denn bereits vor dem offiziellen Beginn der Aktion hatten sie ihr musikalisches Talent auf dem Wochenmarkt präsentiert und so im Voraus einige Spendengelder für das Hilfsprojektes des Ccara e.V. gesammelt. Der Verein unterhält in Indien mehrere Kinderdörfer und rettet Kinder vor absoluter Armut und Elend.
Bei so viel Einsatz und Engagement ist es natürlich umso wichtiger auch kulinarisch gut versorgt zu sein. Und hier wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Denn sowohl die kulinarische Versorgung der Jugendlichen am Wochenende als auch das Buffet für die Gäste und Mitwirkenden bei der Einweihungsfeier im Gemeindehaus St.Michael in Isny erfolgte zum größten Teil aus geretteten Lebensmitteln. Die Projekte stießen auf großes Interesse und erhielten viel Lob und Anerkennung von allen Seiten. Rund 150 Menschen versammelten sich am Sonntag im Gemeindehaus St. Michael in Isny.
Die Jugendlichen sind sich einig, dass sie in den vergangenen drei Tagen viel wertvolle Erfahrungen gesammelt haben. Sie haben nicht nur gelernt, wie man schraubt, hämmert und plant, sondern auch die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen kennengelernt sowie die ein oder andere Herausforderung meistern müssen. Doch nicht nur die Jugendlichen profitieren von den entstandenen Projekten. Laut des Schirmherrn der Aktion, Bürgermeister Rainer Magenreuter sind „tolle Plätze “ entstanden von denen auch die Gemeinschaft profitiert. Und trotz der weitläufigen Meinung kann „Der Schirmherr nichts für das Wetter“ wie er augenzwinkernd bei den jeweiligen Einweihungen in Beuren und Isny klarstellte. Auch Magenreuter ist begeistert, was die Jugendlichen in nur 72 Stunden alles geschafft haben, und überreichte im Namen der Stadt Isny, als Dankeschön jedem Jugendlichen eine Ehrenamtskarte.

Projekte in Isny

Projekt in Beuren

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