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Aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit Kirchenblatt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit dem Kirchenblatt der Kath. Seelsorgeinheit Isny

IsnyAktuell


Predigt am 2. Advent; 7.12. 2025; Jes 11, Mt 3,1-12; Pfr. E. Jans 

Liebe Gemeinde,

„Bereitet den Weg des Herrn“. Dazu ruft Johannes auf. Diese Aufforderung begegnet uns jedes Jahr am zweiten Adventssonntag. Und sie erinnert uns daran: im Advent geht es nicht nur darum, das Fest vorzubereiten, die Geschenke zu besorgen, den Christbaum zu schmücken, die Krippe aufzustellen. Es geht vor allem darum, dem Herrn den Weg zu bereiten.

Wie aber geht das: dem Herrn den Weg bereiten? Johannes der Täufer bleibt da die Antwort weitgehend schuldig. Allenfalls könnte man auf seine Mahnung hinweisen: Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt. Hier wird immerhin deutlich: es geht um Früchte, um entsprechende Taten. Dem Herrn den Weg bereiten – das muss in unserem Leben konkret werden. Blicken wir in das Evangelium insgesamt, wird schnell klar, in welche Richtung diese Taten gehen. Denken wir nur an das für Christus so zentrale Gebot der Liebe. Wenn wir dem Herrn den Weg bereiten wollen, muss sich das in unserem Miteinander zeigen, darin, wie wir miteinander umgehen, wie wir vor allem für die Schwächeren, Benachteiligten da sind.

Und hier können wir dann auch den Bogen schlagen zur Lesung, zu diesen wunderbaren Bildern des Friedens beim Propheten Jesaja: „Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen.“ Es sind paradiesische Zustände, von denen Jesaja schreibt. Niemand schadet dem anderen, selbst die, die schon immer Feinde waren – wie Wolf und Lamm – werden Freunde.

Nun sind wir in unserer Welt von solch einem paradiesischen Frieden allerdings ziemlich weit weg (und ein Friede beispielsweise zwischen Ukrainern und Russen scheint beinahe so fern wie der zwischen Wolf und Lamm). Aber als Ziel finde ich solche Bilder des Friedens doch sehr schön. Und sie zeigen uns auch: Wer dem Herrn den Weg bereiten will, muss Wege des Friedens gehen. Auch wenn die Religionen (auch das Christentum) immer wieder versucht haben, den Glauben mit Gewalt zu verbreiten, muss man gerade im Blick auf diesen schönen Text sagen: das sind nicht die Wege des Herrn, so können wir Gott nicht den Weg bereiten. So bereiten wir allenfalls neuem Hass und neuer Feindschaft den Weg, aber nicht der Liebe Gottes.

Der Weg des Herrn ist dagegen ein Weg der Freiwilligkeit und Freiheit, ein Weg der Versöhnung und des Miteinanders. 

Nun könnte man sagen, was Jesaja hier beschreibt, ist doch nur ein Traum, die Realität sieht doch ganz anders aus. Das stimmt. Man kann die Bilder Jesajas als schönen Traum bezeichnen. Aber ein Traum muss nicht bloßes Wunschdenken sein, ein bloßes Hirngespinst. Ein Traum kann auch die Richtung vorgeben, ein Traum kann ein Ziel sein, dem ich mich Schritt für Schritt nähere. Auch bei Jesaja war ja zunächst mal von einem kleinen Zweig, einem Reis die Rede, das aus dem Baumstumpf wächst. Ein junger, zarter Trieb, der aber doch Kraft genug hat, dass daraus Großes entstehen kann. 

Dem Herrn den Weg bereiten, das kann deshalb heißen: diesen Traum verfolgen, und Schritt für Schritt den Weg dorthin suchen, damit der Traum eines Tages vielleicht doch Wirklichkeit werden kann: der Traum von einem guten, friedlichen Miteinander. Amen.

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