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Katholische Seelsorgeeinheit Isny

Aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit Kirchenblatt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit dem Kirchenblatt der Kath. Seelsorgeinheit Isny

IsnyAktuell


Fasnetspredigt 4.2. Karl Gromer (Mk 1,29-39)

Etz liebe Schwestre, liebe Brüder
Fasnet hond mir au scho wieder
Und do isch bei uns fast Tradition
Alle wartet dorauf schon
Drum bring i meine Predigtworte
Mol wieder von gereimter Sorte
Jo au in Verse kann i mir Gedanke mache
Zum Evangelium und andre Sache

Des Evangelium i muss scho sage,
stellt mir do scho manch bsondre Frage
Der Petrus nimmt de Jesus mit
Komm doch zu meiner Schwiegermutter wenn du wit
Allerdings liegt die derhoim krank im Bett
Wenn se bloß aufstau kennt, des wär scho nett

Der Jesus nimmt, des isch bekannt,
die Schwiegermutter bei der Hand
er spricht zu ihr, s isch it bloß dichtet
und ho se wieder aufgerichtet
Die Frau sich gsund, des Fieber verschwindet
Und fröhlich wird von ihr verkündet
I will für euch koche und au sorge
Bleibet bei mir am beste bis morge

Do hot sich bestimmt manch oiner dra gstört
Dass die Frau oifach ind Kuche an de Herd na ghört
Do stellt sich die Frog obs war em Jesus sei Ziel
Bloß weil er heut e warms Esse hong will?
I glaub an des brauchet mir beim Jesus it denke
Dass er für a warms Esse jemand will Gsunheit schenke
Der Jesus hilft aus me ganz andere Grund
Des tut uns des ganze Evangelium kund
Er stellt sein oigene Nutze ganz hinde a
Er heilt und hilft, weil er Gutes tue ma
Für die Schwiegermutter is des koi Selbstverständlichkeit
Drum zoigt ses oifach mit Dankbarkeit

Im Grunde bin i von dem Jesus immer wieder fasziniert,
wie der sei Lebe organisiert
hett der scho en Terminkalender ghet
wär der wohl platzt aus alle Näht.
Die Mensche kommet in Schare glaufe
Und versammlet sich vor dem Haus en ganze Haufe
Des isch denn a volles Programm in Kafarnaum
So ka mes verstau im Evangelium
Der Jesus muss Dämone austreibe und Krankeite heile
Bei dene viele Leut sott er sich au no beeile
Die ganz Stadt stoht gfühlt vor dem Haus
So dass er fascht ka nemme raus
Alle beanspruchet de Jesus und sei Kraft
Es isch scho enorm, war er do schafft

Doch schließlich später Obend au
Do muss er endlich au Feierobend hau
Und früh am Morge stoht er auf und goht e Stückle weit fort
Wies es hoiß, an einen einsamen Ort
Er braucht jetzt oifach Einsamkeit
Und redet mit seim Vater im Himmel in dere Zeit
Er muss ausspanne und runterfahre
Um sei Energie und Kraft für die andre zum Spare
Er derf jetzt it strauchle oder wanke
Er muss wieder neue Energie auftanke.

Als die Jünger de Jesus gfunde hond freuet se sich
Und rufet ihm zu: „Mensch Jesus, alle suchet se dich“
Der Jesus aber sait: „Mir gond nemme zruck, des isch mei Wort“
Mir gon jetzt an en andere Ort
In andre Dörfer und au Städt
Weils au do Kranke und Bedürftige hätt
Wichtig für ihn war die Verbindung mit Gott und des stille Verweile
Noch kann er sei Kraft und Hilfe weiter verteile

Au mir in unserm Berufslebe müsset versuche
Uns mit Arbeit und Termine it zum Überbuche
Wenn mir schaffet mehr und mehr,
isch irgenwann der Akku leer
mir hond bloß no Stress und vergesset zum lebe
drum müsset mir uns au Zeit zur Ruhe gebe
drum sottet au mir unser Lebe gestalte
und ab und zue mole abschalte
mir sottet uns au Ruhe gönne
um uns Zeit für Gott nemme zu könne.

Doch mit dem Auszeit nehme isch des so a Sache
I hon letztens welle mol en Ausflug mache
Mir sind an so me Parkplatz gwea
Noch hond mir do au glei vier Wirtschafte gseah
Aber zerscht dond mir wandre wie sichs ghört
Und nochher wird aständig in der Wirtschaft eikehrt
I hon mi scho gfrait auf a zartes Schnitzel vom Kalb
Und an riesige Berg voll Pommes von der Alb
Wo mir sind kommet vom Wandre zurück
Do hond mir ghet it grad a riese Glück
Die erst Wirtschaft war wege Personalmangel gschlosse
Au die zwoit und die dritt, i hon denkt die dond des zum posse
Erst wo mir sind in die viert Wirtschaft komme
Hond mir endlich ebbes zum Esse bekomme
Wo mir an die Tisch komme send hon mir denkt ja verreck
Do isch scho gstande en Krug voller Bsteck
Und wie des mei Frau sieht hot se glei ohne zum verweile
A gfange des Bsteck auf em Tisch zum verteile
Kaum war se fertig mit em Verteile vom Bsteck
Kommt der Wirt aus der Kuche raus ums Eck
Gell sie sind vom Fach, wie sie dond mit dem Bsteck umgange
Sie könnet glei morge bei mir afange

Do froget me sich, warum eigentlich
Hond mir so en Personalmangel plötzlich
Dond die alle ihr Work-Life-Balance ausprobiere
Oder sind se grad alle beim Studiere?
Bachelor, Master oder sonst ebbes wichtigs

Bachelor, Bachelor isch doch was nichtigs
Wo i des s erste mol gsea hon musst die Gedanke fasse
Den Ausdruck könnet ihr so doch it lasse

Des tuet me jo Bachel schreibe
So ka des doch sicher it bleibe
Für alle, die it wisset, was mir unter Bachel verstond sag i´s glei
Des isch oiner, der i zähle ka bis drei
Bachel war doch früher koin Studiengang
Do musstesch du oifach des Zeug derzue hang
Du warsch vo Haus aus so gebore
Und bisch denn von der Gsellschaft zum Bachel ernannt wore

I selber hon koin Bachelor Titel errunge
I bin lieber bei der Narrezunft mitgsprunge
Do hon i denn glei de Master gemacht
De Zunft-Master ä Moister des wär jo gelacht

Heut machet se noch dem Abitur zerscht a Weltreise oder sowas
Und denn erst studieret se halt irgendwas
Es muss ebbes sei mit me gut klingende Name und Stil
So wie Bachelor of Healthcare Administration zum Beispiel
Dass i des lese könne hon war i grad froh
Des schreibt me nämlich Hals kär ministrant oder so
Do käm i im Lebe nie druff,
dass es isch a Bezeichnung für an Beruf
Also i hon denkt des könnt a Portion Gschnetzeltes von Hals sei
Wenn ma kehrt noch em Ministranteausflug ei

Viele froget sich was wird bloß were aus meim Kind
Wenn se koi Abitur hond oder koine Studierte sind
Entweder weret se Handwerker mit Geschick
Oder se gond ind Politik
Als Politiker brauchsch du weder Abitur noch a abgschlossenes Studium
Do reicht au wenn du hosch gmacht irgend a Praktikum
Zudem sind Politiker au sauguet bezahlt
Was lot beim Handwerker zum Wünsche übrig halt

Und der Ruf vom Handwerker isch au it aso
Me hot halt ghört der Handwerker hot´s halt do (Bizeps) und oifach it do (Kopf)
Drum gibt’s jetzt fascht koine Handwerker mehr
Und wenn bei mir der Wasserhahn topft kriegsch gar koin me her
Do könntesch no so oft en Gas-Wasser-installateur no welle
Do musch heit en Aqua-Bachelor bschtelle
Oder es wird dir en Wasseringenieur geschickt
So oiner hot halt no nie en Wasserhahn gflickt

So oiner ka mir zwar en Staudamm baue
Oder im Keller a Schwimmbad aufstaue
Oder die Leitunge im Haus in siebe Variatione konstruiere
Aber en Wasserhan könnt er trotzdem it repariere
Drum kostet mi des au it bloß 80 Euro
Sondern mindestens 380 oder so

Hond ihr scho mol versucht en Handewerker zum kriege her
Des ich furchtbar, du kriegsch faschet koin mehr
Selbst beim Frisör zum kriege en Termin
So auf die Schnelle isch nicht mehr drin
Hon denkt i lass wie jedes Johr
Vor dere Narremess schneide mei Hoor
I hon agrufe in Isny beim Frisör
Bin scho fascht gstoße auf taubes Gehör
Beim Chef es erst in drei Woche ging
In oi bis zwio Woche beim Lehrling
Oder i könnt auch de Frisör „to go“ nemme oder au it
Des koscht noch 10 Euro noch kriegsch die Scheer glei mit

Jo ihr sollet Lache liebe Leut
Des wär ebbes was au mi recht freut
Drum mach i au die Kanzel frei,
für Frohsinn, Freud und Tollerei
für lauter stimmungvolle Lieder
und hoff mir sehet uns alle wieder
gsund und fröhlich ganz und gar
an gleicher Stell im nächste Jahr

Laut jublets naus aus dem Gebäude
Der Gottesdienst isch Fest der Freude
Die Freude lebt in Gottes Namen
Urig Urig- Entschuldigung –i moin doch Amen


Fasnetspredigt 11.2. Pfr. E. Jans (Gal 3,26-29 / Mt 5,43-48)

Guten Morgen liebe Leut´
in dieser Fasnetszeit
wollt ich es auch mal wagen,
die Predigt in Reimen vorzutragen.
Doch nun will ich gleich starten
lass euch nicht länger warten.

Liebe Schwestern Brüder und Diverse
höret nun auf meine Verse
liebe Christen – Klammer - [m w d]
aus der Fern und aus der Näh,
liebe Damen und Herren und der Rest,
ach – es ist wohl nicht des allerbest
das mit dem vielen Gendern
lässt sich das nicht wieder ändern?
Es ist so furchtbar kompliziert
Drum lasst mich nun ganz ungeniert
auf das Gendern schlicht verzichten
wobei – na klar – das heißt mitnichten
dass ihr Frauen nicht wärt wichtig
genau das Gegenteil ist richtig.
Grad in der Kirche ist es ja bekannt,
ohne euch lief nichts hierzuland.

Doch kann man´s bei den Narren sehn
es kann auch ohne Gendern gehn.
Z´Isny die lachende Kuh
braucht keinen grölenden Ochs dazu
auch der Urmensch vom Beurener See
findet´s ohne Urmenschin ganz okay.
Die Hexen brauchen keinen Hexerich,
und auch die Gugga begnügen sich,
ohne Gugginnen zu musizieren,
und können doch alle integrieren.
Ganz egal welches Geschlecht
jeder kommt zu seinem Recht
An Fasnet feiern alle zusammen
bunt gemischt, Herren und Damen.

Doch es ist ja fast schon Pflicht,
vergessen wir die Bibel nicht.
Was sagt sie zu alledem?
Nun mit dem Gendern hatt´ sie kein Problem
denn, so will ich meinen
das interessierte damals keinen
doch eines sieht man ganz genau:
ob klein ob groß, ob Mann ob Frau
Jude oder Grieche, deutsch oder nicht
egal welche Sprache einer spricht,
ob Tourist oder Migrant,
weltberühmt oder unbekannt,
vor Gott sind alle gleich,
alle ruft er in sein Reich.
Er rechnet alle zu den Seinen,
lässt für jeden die Sonne scheinen,
für die Guten wie die Schlechten,
für die Sünder wie die Gerechten.
Seinen Segen schenkt er allen,
niemand lässt er jemals fallen.
Ja, die Vielfalt gefällt dem Herrn,
bunt wie der Regenbogen – mag er gern,
oder wie man heut´ sagen tät,
Gott liebt die Diversität

Und selbst die Kirche, welch ein Wunder,
wird allmählich etwas bunter,
gibt auch Homo-Paaren den Segen,
ja, sie kann sich doch bewegen.

Und eines, das gilt sowieso
ob homo oder hetero
oder irgendwas zwischendrin
Gott liebt mich so, wie ich bin.

Das zu wissen, das genügt.
Darum lasst uns nun vergnügt,
ohne beim Gendern rumzueiern,
einfach fröhlich Fasnet feiern,
dankbar für das bunte Gewimmel
unter Gottes weitem Himmel
und für seinen reichen Segen,
den er uns dazugegeben.

Dabei lass ich es nun bewenden,
will mit meinen Reimen enden,
und wünsche allen in Gottes Namen,
eine frohe Fasnet. Amen.


Predigt Pf. Dieter Huynh, 6. Sonntag im Jahreskreis

„Und, wie geht es dir?“ Wie oft hören wir diese Frage in einem Gespräch oder stellen sie selbst. Erwarten wir darauf eine ehrliche Antwort? Oder geben wir darauf eine ehrliche Antwort? Oder ist es eher das übliche: „Ach, alles soweit in Ordnung“? – Was, wenn tatsächlich eine ehrliche Antwort gegeben wird? Krankheit ist noch immer ein Zustand, der nicht „normal“ ist, der ausgrenzt. Der Erkrankte „funktioniert“ nicht mehr so, wie es die Gesellschaft, vielleicht auch er selbst, erwartet. So ist es heute, so war es zurzeit Jesu Christi, so war es zurzeit des Alten Testaments.
Ausgeschlossen aus der Gesellschaft
In der ersten Lesung wird dies deutlich: Mose und Aaron erhalten vom Herrn die Weisung, einen Menschen mit Anzeichen von Aussatz für unrein zu erklären und ihn aufzufordern, sich von der Gesellschaft fernzuhalten.
In der damaligen Zeit war dies im Hinblick auf den gesundheitlichen Schutz der anderen Mitglieder der Familie oder der Gemeinde durchaus nachvollziehbar. Gegen ansteckende Krankheiten gab es oft keine wirksamen Heilmittel und wer krank war, konnte eine durchaus tödliche Gefahr für andere sein. So war es nötig, diesen Menschen abzusondern.
Aber was bedeutete das für die Person? Sie stand außerhalb der Gesellschaft, allein, ohne die Familie. Und das in einer Zeit, in der nur in der Familie, in der Gemeinschaft die Versorgung gewährleistet war. So war neben der Angst durch die Erkrankung auch noch die Angst um eine ausreichende Versorgung. Von der sozialen Isolation ganz zu schweigen. Der Erkrankte war in jeglicher Hinsicht auf sich allein gestellt. Und das wirkte sich sicherlich nochmals negativ auf den Krankheitsverlauf aus. Kaum verwunderlich, wenn sich ein Erkrankter verborgen hat …
Heilwerden durch Jesus
Die Absonderung war auch noch zurzeit Jesu das übliche Vorgehen, wie wir im Evangelium gehört haben.
Jesus aber setzt sich – wie so oft – über die gesellschaftlichen Regeln hinweg. Er berührt den Aussätzigen, den „Ausgesetzten“. Jesus heilt so nicht nur den Körper. Der Erkrankte wird wieder rein, er wird wieder in die Gesellschaft aufgenommen, ist nicht mehr isoliert. Die Angst durch die Erkrankung, die Angst um eine ausreichende Versorgung sind genommen. Jesus heilt so auch die Seele des Mannes.
Heute wissen wir, dass es gerade bei schweren Erkrankungen wichtig, notwendig, ja, lebensnotwendig ist, sich nicht nur um die körperlichen Auswirkungen zu kümmern, sondern auch um die psychischen Folgen. Die Corona-Pandemie hat dies einmal mehr gezeigt. Wer erkrankt ist, wird von heute auf morgen aus seinem Alltag gerissen. Wer sich Behandlungen unterziehen muss und besorgt ist, kann zudem nicht mehr „funktionieren“ – auch wenn diese Forderung nicht offen ausgesprochen wird. Eine heilende Wirkung hat das nicht. Aber es muss gar keine schwere Erkrankung sein. Schon bei einer einfachen Erkältung tut es gut, wenn sich jemand kümmert. Und sei es nur, dass ein Tee gekocht, eine Suppe zubereitet oder eine Wärmflasche gereicht wird.
Jesus hat uns vorgelebt, auf Menschen zuzugehen, die Hilfe brauchen. Er hatte Mitleid und keine Angst. Er hat uns gezeigt, wie es ist und dass es gut ist, sich über gesellschaftliche Regeln hinwegzusetzen und sich zu kümmern. Trotz und gerade, wenn jemand außerhalb der Gesellschaft stand oder ins Abseits gestellt wurde.
Und, wie geht es dir?
Mit Jesus als Beispiel bekommt die Frage: „Und, wie geht es dir?“ einen neuen, tieferen Sinn. Wo dies spürbar wird, kann auch eine ehrliche Antwort kommen. Die Frage kann berühren und zur Heilung beitragen.
Im christlichen Zusammenleben sollte das Kümmern und Sorgen um andere immer einen hohen Stellenwert haben. Auch den Menschen, die andere pflegen und dabei bisweilen über eigene Grenzen gehen, tut die ehrlich gemeinte Frage gut: „Und, wie geht es dir?“ Andere zu unterstützen ist nicht an Krankheit gebunden. Es sollte zu unserem christlichen Alltag gehören und ein Zeichen von Barmherzigkeit sein. So gilt jedem die ernstgemeinte Frage: „Und, wie geht es dir?“


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