Aktueller Impuls - bitte auf Button klicken.

Katholische Seelsorgeeinheit Isny

Aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit Kirchenblatt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit dem Kirchenblatt der Kath. Seelsorgeinheit Isny

IsnyAktuell


Kirche auf der Landesgartenschau

Alle Veranstaltungen der Kirchen auf der Landesgartenschau finden Sie unter:

Kirchen auf der Landesgartenschau

Aktuelles Programm im Juni

Programm Juni 2024

Predigt am 22.6.24: Gottvertrauen und Tatkraft - Jesus und der Seesturm; Pfr. E. Jans

Liebe Gemeinde
die Fahrt über den See Gennesareth, der Seesturm, die wunderbare Rettung. Die Erzählung vom Seesturm ist voll von bewegenden Bildern. Schon die Bootsfahrt an sich kann ein Bild für das Leben sein: manchmal scheint die Sonne, manchmal geht es leicht dahin, manchmal kann man es einfach genießen. Aber immer wieder gibt es auch stürmische Zeiten, macht einem der Gegenwind zu schaffen, schlägt das Leben hohe Wellen, und manchmal steht einem vielleicht sogar das Wasser bis zum Hals.
Und so geht es für mich bei dieser Erzählung weniger darum, was damals genau auf dem See Gennesareth geschehen ist. Das mag ja ganz interessant sein, viel wichtiger aber ist die Frage: Was geschieht, wenn es in meinem Leben stürmisch zugeht? Und stürmische Zeiten machen wir ja alle immer wieder durch – privat, gesellschaftlich oder auch in der Kirche. Wenn es wieder einmal drunter und drüber geht, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, wenn wir unterzugehen drohen, wenn wir verzweifelt rudern – und doch nicht vorankommen.
Nun hoffe ich natürlich, dass die ruhigen, sonnigen Zeiten überwiegen, gerade jetzt im beginnenden Sommer …
Aber wir wissen doch alle, dass zum Leben eben nicht nur die sonnigen Zeiten gehören. Dass manchmal auch dunkle Wolken, ja Stürme aufziehen.
Schon immer fand ich an dieser Erzählung faszinierend, dass Jesus da mitten im Sturm zunächst einmal seelenruhig schläft – und von den anderen erst geweckt werden muss. „Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?“
Diesen Schlaf könnte man in zweifacher Weise deuten: erstens, dass es ihn wirklich nicht kümmert, ob die Jünger untergehen. Aber das können wir natürlich sofort ausschließen. Oder die andere Möglichkeit: Der Schlaf Jesu drückt ein ganz tiefes Gottvertrauen aus. Er weiß sich in Gott geborgen, deshalb kann er seelenruhig schlafen – mitten im Sturm.
Seelenruhig – das finde ich hier eine sehr schöne und passende Bezeichnung: seine Seele ist ruhig, weil sie auf Gott vertraut, weil sie sich in Gott geborgen weiß. Eine solche Seelenruhe, das wünsche ich mir auch manchmal. Wir kennen es vermutlich alle von so manchen schlaflosen Nächten: Da kommt man nicht zur Ruhe, weil man irgendwelche Probleme herumwälzt, die sich doch nicht so leicht lösen lassen. Wie gut würde es da tun, sich sagen zu können: ich darf auf Gott vertrauen. Was auch immer geschehen mag, wie auch immer der morgige Tag aussehen mag, er liegt in Gottes Händen – und das ist gut so. Ein solches Gottvertrauen könnte manche schlaflose Nacht abkürzen!
Freilich heißt dieses Gottvertrauen nun nicht, dass man nichts tut! Jesus bleibt ja nicht liegen. Er steht auf, er greift ein und er rettet die Jünger.
Zum Gottvertrauen kommt also die Tatkraft. Nicht blindes drauflos Rudern, sondern die Tatkraft, die aus dem Gottvertrauen erwächst, hat damals die Jünger ans rettende Ufer gebracht. Gottvertrauen und Tatkraft, das ist ein gutes Paar, eigentlich überall, z.B. aber gerade in der Gemeinde. Da braucht es Menschen, die „rudern“, Menschen, die anpacken, die etwas vorantreiben. Das Schiff nur dem Wind und den Wellen zu überlassen, ist sicher keine Lösung.
Aber ohne Gottvertrauen wären wir den Stürmen ausgeliefert und würden zu leicht die Orientierung verlieren. Und im Kreis zu rudern bringt uns bekanntlich auch nicht voran.
Eines jedenfalls – das macht diese Erzählung vom Seesturm ganz deutlich – müssen wir nicht haben: Angst. Damit endet ja die Geschichte, und das ist sozusagen die Lehre aus ihr: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Wer glaubt, muss keine Angst haben! Das sagt sich natürlich leicht dahin. Wahrscheinlich wird es kaum jemand gelingen, im Glauben wirklich alle Angst abzulegen. Aber es tut doch gut, sich das immer wieder sagen zu lassen: Eigentlich musst du keine Angst haben. Du darfst auf Gott vertrauen – auch dann, wenn es mal stürmisch wird in deinem Leben! Mit Gottvertrauen und Tatkraft kannst du immer wieder das rettende Ufer erreichen.

Predigt am 30.6.24: Das Leben ist ein kostbares Gut; Pfr. Dieter Huynh

13. Sonntag im Jahreskreis

 
das Leben ist ein kostbares Gut – kostbar und gefährdet. Das Leben des Leibes, aber auch der Seele. Medizin und Therapie vollbringen heute Wunder. Umso schwerer wiegt es, wenn solche Möglichkeiten missbraucht werden oder bewusst verweigert werden.
So etwa geschehen beim „Organspende-Skandal“. Wir erinnern uns noch lebhaft an die unsäglichen Manipulationen bei der Vergabe von Spenderorganen. Dieser Skandal wirkt bis heute nach. Die Folgen sind dramatisch: Die Bereitschaft zum Spenden ist in den vergangenen Jahren drastisch gesunken. Nur wenige tragen einen entsprechenden Ausweis bei sich. Dabei wissen wir genau: Jede Organspende kann Leben retten! Wer die Geschichten von Menschen hört, die auf eine Transplantation sehnlichst warten, der kann sich in etwa vorstellen, wie groß die Verzweiflung ist, wenn eine positive Nachricht ausbleibt. Das Vertrauen in die Vergabepraxis wurde durch den Skandal so nachhaltig gestört, dass alle irgendwie in einer Sackgasse stecken.
Die Menschen und das Leben bleiben auf der Strecke. Hier ist etwas zutiefst krank. Wo kann Heilung herkommen?
Dass solche Sackgassen für das Leben von Menschen nicht immer, aber häufiger als man denkt, auf ein gestörtes Vertrauensverhältnis zurückgehen, zeigt sich beim genaueren Hinsehen deutlich. Ein Sprichwort sagt: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!“ Das heißt übersetzt doch: Wer gelogen hat, dem kann man nicht mehr vertrauen. Und schon wandert er in eine Kiste mit der Aufschrift „Pinocchio“. Warum jemand zu einer Lüge gegriffen hat, ob es ihm Leid tut und er seinen Fehler einsieht und er um Verzeihung bitten will, das kommt in der Sicht des Sprichworts überhaupt nicht in den Blick. Vielmehr wird eine negative Erfahrung zementiert, eine Grenze errichtet und die Gemeinschaft aufgekündigt. Gibt es einen Weg heraus, ins Leben? Eine Sackgasse kann sich aber auch einfach dann auftun, wenn man einem anderen Menschen bewusst oder unbewusst etwas abspricht. Wenn man zum Beispiel meint, jemand sei einer bestimmten Aufgabe oder einer Rolle nicht gewachsen. Der ausgrenzende Satz oder Gedanke lautet in seiner schärfsten Form: „Das schaffst du nie und nimmer!“ Kann ein Vor-Urteil endgültiger sein? Und auch wenn jemand, wenn er das hört oder spürt, sich dagegen ins Zeug legt, um das Gegenteil zu beweisen, dieser Satz oder Gedanke ist wie eine schlechte aber mächtige Prophezeiung, die bewirkt, wie sie ausdrückt. Da gibt es keine Chance, kein Entkommen mehr! Und wieder bleiben ein Mensch und das Leben auf der Strecke. Hier ist etwas zutiefst krank. Wo kann Heilung herkommen?
Wenn wir uns auf diesem Hintergrund den Text des heutigen Evangeliums noch einmal herholen, dann wird uns klar, dass dort nicht nur von einer, sondern gleich von mehreren Sackgassen erzählt wird. Sie tun sich – plötzlich und unerwartet oder in quälender Langsamkeit – im Leben von unerwartet unterschiedlichen Menschen auf. Aus diesen Sackgassen gibt es nach menschlichem Ermessen kein Entrinnen mehr. Es bleibt nur die bedrückende Gewissheit des Todes. Ein Vater muss erleben, dass trotz aller Fürsorge der Tod nach seiner jugendlichen Tochter greift. Mit letzter Hoffnung kommt der Synagogenvorsteher Jairus zu Jesus. Der soll sie retten. Es ist Eile geboten und Jesus macht sich sogleich auf den Weg. Doch die vielen Menschen um ihn herum machen das Vorwärtskommen schwierig.
In dieser Menge ist eine Frau, deren Leben eine einzige Qual ist. Eine Krankheit hat sie um Gesundheit, Vermögen, Freunde, einfach um alles gebracht. Sie ist – bei noch lebendigem Leibe – sozial tot. Von außen gesehen ein Leben in der Sackgasse. Das, was in ihr bleibt, ist ein einziger Gedanke, eine einzige letzte Hoffnung: Wenn ich Jesu Gewand berühre, dann werde ich gerettet!“ Es geht hier um alles oder nichts. Und tatsächlich: das Erhoffte stellt sich ein! Man hat den Eindruck, dass auch Jesus und diese Frau erst allmählich begreifen, was sich im Moment der Berührung tatsächlich ereignet hat. Diese eine, feine Berührung verändert alles. Und doch fehlt noch etwas: Jesus besteht darauf, dass es zur Begegnung kommt. Jesus holt die Frau buchstäblich vor allen wieder in die Mitte des sozialen Lebens zurück. Ihre Wahrheit, ihr Leben wird offenbar und in der Begegnung rundum verwandelt. Diese Frau bekommt das Leben neu geschenkt. „Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden und sei geheilt von deiner Plage!“ Das heißt, sie wird in ihrer Würde als Mensch und Kind Gottes bestätigt.
Ihr Vertrauen wird als die entscheidende Haltung herausgestellt. Sie ist von ihrer Lebensgeißel befreit und kann ihr Leben fortan im Frieden Gottes gehen.
Kaum haben sich Erstaunen und Dankbarkeit über diese Wendung gelegt, da erreicht eine neue bedrückende Botschaft mit Macht die Szene: Die Tochter des Jairus ist gestorben! Aus der Sackgasse des Todes gibt es kein Entrinnen mehr. Aus, Ende!
Jesus eröffnet dem zu Tode erschrockenen Jairus einen ganz neuen Weg der Hoffnung: „Fürchte dich nicht! Glaube nur“! Will heißen: Vertraue wider allem menschlichen Ermessen Gott, dem Schöpfer und Erhalter und Freund des Lebens! Vertraue noch mehr als du es schon getan hast.
Als Jairus, die Jünger und Jesus am Haus des Synagogenvorstehers ankommen, ist das Klagen über das Mädchen in vollem Gange. „Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft!“ Die Reaktion zu diesem Satz Jesu kommt prompt. Ein empörtes, bitteres Lachen! Die Klagenden können nur glauben, was sie sehen: Das Mädchen ist tot! Jetzt empört sich Jesus und wirft alle hinaus.
Was dann folgt, ist ebenso intim wie berührend. Jesus ergreift die Hand des Mädchens und führt sie zurück ins Leben.

Das heutige Evangelium mit seinen berührenden Geschichten hat gezeigt, wie Menschen, die alle schon abgeschrieben hatten, das Leben neu geschenkt bekamen. In der Begegnung mit Jesus werden sie berührt und ihr Leben wird wiederhergestellt, es bekommt Zukunft. Jesus macht uns durch sein Evangelium Mut, dass wir uns gegenseitig wieder das Vertrauen schenken und aufeinander zugehen, auch und gerade nach schlechten Erfahrungen. Wir sollen einsame, kranke Menschen besuchen gehen, damit sie sich nicht verlassen fühlen. Die Geschichten machen uns Mut voll und ganz auf Jesus zu vertrauen, gerade dann, wenn wir das Gefühl haben „abgeschrieben“ zu sein oder in der Gefahr stehen, uns selber „abzuschreiben“. Wir dürfen sicher sein: Gott sieht uns in unseren Sackgassen und er führt uns dort heraus. Berühren wir den Saum seines Gewandes und lassen wir uns von ihm heilsam berühren.

Stellenausschreibung Familienzentrum St. Josef- Erzieherin

Stellenausschreibung Familienzentrum St. Josef

Stellenausschreibung Kindergarten Beuren

Stellenausschreibung Kindergarten St. Maria

Stellenausschreibung Familienzentrum St. Josef- Erzieherin

Stellenausschreibung Familienzentrum St. Josef

Stellenausschreibung Kindergarten St. Maria

Stellenausschreibung Kindergarten St. Maria

Aktuelles

Berichte



Die Bibel hat das Glücksspiel nie ausdrücklich verboten; es existierte damals einfach nicht. Registrieren Sie sich daher gerne auf der offiziellen Website Joker 8 in Deutschland und haben Sie Spaß!

Unsere Sakramente

Taufe

Taufe

(Erst-) Kommunion

(Erst-) Kommunion

Firmung

Firmung

Trauung

Trauung

Salbung

Krankensalbung

Beerdigung

Beerdigung