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Katholische Seelsorgeeinheit Isny

"Corona-Regeln" bei den Gottesdiensten - Anmeldung für Christi Himmelfahrt

Wir bitten um Voranmeldung für die Sternwallfahrt an Christi-Himmelfahrt: 

Bitte melden Sie sich telefonisch im Pfarrbüro Isny bis spätestens Mittwoch, 12. Mai, 12 Uhr (Tel. 07562-97110) 

oder im Pfarrbüro Beuren bis Dienstag, 11. Mai, 12 Uhr (Tel. 07567-258) bzw. für Beuren bei Frau Fuchs, Tel. 07562-9752676 bis Mittwoch an.


Das Gemeindefest kann leider nicht stattfinden. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutz ist erforderlich.
Bei unsicherem Wetter informieren sie sich bitte auf der Homepage der Kirchengemeinde.


Aktuell gelten folgende Corona-Regeln bei den Gottesdiensten

Mundschutz ist während des ganzen Gottesdienstes verpflichtend. Gefordert sind medizinische Masken ("OP-Masken") oder FFP2-Masken

Eine Teilnehmerliste muss geführt werden.

Gemeindegesang ist nicht möglich (weiterhin möglich bleibt aber, dass einzelne oder kleine Gruppen als Vorsänger bzw. Instrumentalisten mitwirken).

Andere Regeln wie der Mindestabstand von 1,5 m und Händedesinfektion gelten unverändert weiter. Ebenso dürfen weiterhin Personen mit Krankheitssymptomen nicht an den Gottesdiensten teilnehmen.

Anmeldung: Bei den voraussichtlich gut besuchten Gottesdienst wird um eine Anmeldung im Pfarrbüro gebeten. Nur so kann garantiert werden, dass Sie einen Platz erhalten.

"Präsenzgottesdienste" sind erlaubt, solange die Inzidenz im Landkreis unter 200 liegt.

Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit (9.5.21) "Nicht mehr Knechte nenne ich euch, sondern Freunde" (Joh 15,15) Pfr. E. Jans

Liebe Gemeinde
„Ich nenne euch nicht mehr Knechte, … sondern Freunde“ Für mich ist das ein ganz wichtiger Satz. Geht es da doch auch um die Frage meiner Beziehung zu Gott: Gleicht diese Beziehung eher dem Verhältnis von Knecht zu Herr oder doch von Freund zu Freund? Dabei muss es kein klares Entweder – Oder sein. Vermutlich hat unsere Beziehung zu Gott immer von beidem etwas. Das zeigt sich auch schnell, wenn wir in die Bibel oder in die Glaubenstradition schauen. Natürlich ist Christus der Herr. Daran lässt die Bibel an vielen Stellen keinen Zweifel. Denken wir etwa an das Bekenntnis des Thomas, der, als er dem Auferstandenen begegnet und seine Wunden gesehen hat, zu ihm sagt: „Mein Herr und mein Gott.“ Darin zeigt sich auch schon: er ist nicht nur irgendein Herr, sondern ein ganz wichtiger, machtvoller Herr. Und so ist es auch richtig, wenn viele Gebete im Gottesdienst mit der Formel enden: „durch Christus, unseren Herrn“.
Aber, und das zeigt sich auch immer wieder in der Bibel: dieser so machtvolle Herr will keine Untergebenen um sich herum sammeln, sondern Freunde. Natürlich bleibt er der Erste unter den Freunden, er ist die Mitte dieser Gruppe von Freunden, er gibt die Richtung vor, er ergreift die Initiative – wie es im Evangelium in dem Satz deutlich wurde: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Als der Erste unter den Freunden ist er Vorbild, ist er der, der vorangeht. Insofern muss man auch keinen Gegensatz aufbauen zwischen Freund und Herr. Christus ist beides.
Aber wenn es um die Beziehung zwischen ihm und den Seinen geht, dann will er diese offensichtlich lieber nicht als Herrschaft bzw. Knechtschaft deuten, sondern als Freundschaft. Und das ist natürlich ein großer Unterschied, nicht nur, weil im Wort Freund / Freundin deutlich mehr Wertschätzung liegt als im Wort Knecht oder Magd.
Knechte folgen dem Herrn, weil sie es müssen, Freunde folgen dem Freund, weil sie es wollen und weil sie überzeugt sind. Herr und Knecht verbindet letztlich die Frage der Macht, Freundschaft dagegen gründet auf Freiheit. Deshalb bin ich natürlich auch wesentlich lieber Freund Gottes als Knecht Gottes – wobei ich nochmals betonen will, dass ich auch als Freund Gottes selbstverständlich anerkennen kann, dass er der Herr ist.

Nicht mehr Knechte, sondern Freunde nenne ich euch. Dieser Satz hat nun aber nicht nur Auswirkungen auf meine Beziehung zu Gott, sondern auch auf die Beziehungen der Gläubigen untereinander. Wenn wir nicht mehr Knechte, sondern Freunde Gottes sind, dann sollte es doch auch in der Kirche keine Knechte oder Mägde, sondern vor allem Freunde und Freundinnen geben.
Natürlich gilt auch hier, dass es kein klares Entweder Oder geben muss und geben kann. Auch in einer Gruppe von Freunden kann man nicht immer alles freundschaftlich ausdiskutieren, auch da muss es manchmal jemanden geben, der die Entscheidungen trifft. Insofern spricht dieser Begriff der Freundschaft auch nicht dagegen, dass es so etwas wie einen Papst oder die Bischöfe geben kann und geben soll. Trotzdem sollte eben nicht die Frage der Macht im Mittelpunkt stehen.
Nicht mehr Knechte, sondern Freunde – wenn wir unter diesem Blickwinkel auf die Geschichte der Kirche schauen, kann man wohl schon sagen: es gab Zeiten – oder auch Gruppen, in den eher die Freundschaft betont wurde, das Miteinander, das gemeinsame Auf-dem-Weg-Sein, aber es gab auch Zeiten, wo doch sehr die Macht im Vordergrund stand: verbunden mit einer strengen Hierarchie und eine Unterordnung unter die „kirchliche Obrigkeit“.
Jedenfalls ist heute wohl klar: wenn wir als Kirche, als Glaubende, jemanden für den Glauben gewinnen wollen, dann sollten wir nicht Knechte, sondern Freunde und Freundinnen suchen. Und wie bei einer Freundschaft kann dies nur gelingen mit Wertschätzung, Freiwilligkeit und in aller Freiheit. Amen.


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