Katholische Seelsorgeeinheit Isny

Impuls - Faszination der Natur - Pf. Dieter Huynh

Faszination der Natur


Mitten auf der Wiese fühle ich mich allein gelassen und weiß nichts damit anzufangen.

Ich schließe meine Augen und höre das Rauschen der Blätter und den kalten Wind, der mich fast umbringt.
Im Hintergrund den Lärm des Verkehrs und den Gesang der Vögel.

Ich spüre die kalte, frische Luft auf meiner warmen Haut.
Die Haare richten sich in die Höhe vor klimmender Kälte.
Mein Blick richtet sich in die unendliche Ferne, der mächtigen Berge.


Mitten auf der Wiese, fühle ich mich allein gelassen, in der Faszination der Natur.

"Corona-Regeln" bei den Gottesdiensten

Seit dem 19. Oktober gilt für Baden-Württemberg die Pandemiestufe 3. Damit haben sich auch für die Gottesdienste einige Regeln geändert:

Mundschutz ist nun verpflichtend.

Eine Teilnehmerliste muss geführt werden.

Gemeindegesang, der bisher schon eingeschränkt war, ist nicht mehr möglich (weiterhin möglich bleibt aber, dass einzelne oder kleine Gruppen als Vorsänger bzw. Instrumentalisten mitwirken).

Andere Regeln wie der Mindestabstand von 1,5 m und Händedesinfektion gelten unverändert weiter. Ebenso dürfen weiterhin Personen mit Krankheitssymptomen nicht an den Gottesdiensten teilnehmen.

Anmeldung: Eine Anmeldung zu den Gottesdiensten ist in der Regel nicht erforderlich. Bei besonderen Gottesdiensten, an denen der Platz knapp werden könnte, bieten wir aber eine Anmeldung an. Wer hier also sicher gehen möchte, einen Platz zu bekommen, kann sich vorher im Pfarrbüro anmelden. Solange Plätze vorhanden sind, können Sie aber natürlich auch hier spontan kommen. 

Predigt Pfr. Jans; 22. November, Christkönigsfest: "Wer oder was beherrscht uns?"

Liebe Gemeinde,
Wer oder was beherrscht uns? Wovon lassen wir uns beherrschen? Solche Fragen stellen sich uns gerade heute am Fest Christkönig.
Wer oder was beherrscht uns? Die spannendere Frage ist dabei vielleicht sogar die, nach dem „Was“. Denn wer herrscht, wer die Regierungsmacht z.B. in Deutschland innehat, das ist sicher nicht unwichtig. Aber im Alltag sind es doch oft eher Dinge, die da die Vorherrschaft innehaben.
Drei Beispiele möchte ich nennen:
Das erste, das ganz gerne die Herrschaft übernimmt, ist das liebe Geld. Denken wir an den bekannten Satz: „Geld regiert die Welt“. Mit dem ist eigentlich alles gesagt. Und es ist schon etwas Wahres dran. Wieviel dreht sich immer wieder um das liebe Geld. Wenn in Isny etwas Neues gebaut werden soll, so ist oft schnell die Frage: haben wir dafür Geld? Können wir uns das leisten? Solche Fragen sind natürlich auch verständlich, und ja, auch in der Kirche bestimmt in diesem Sinne manchmal die Frage nach dem Geld, was möglich ist. Schwierig wird es freilich, wenn sich alles nur noch um Geld dreht, wenn es gar als Lebensziel erscheint, möglichst viel Geld anzuhäufen. Geld regiert die Welt, mag sein, da ist was dran. Aber diese Herrschaft des Geldes kann manchmal recht unmenschlich werden, und spätestens da müssen wir die energische Frage stellen: Dürfen wir uns wirklich vom Geld regieren lassen? Darf das Geld wirklich unser ganzes Denken und Handeln beherrschen?
Auch eine andere Herrschaft ist oft recht unerbittlich: Die Herrschaft des Terminkalenders. Die kann einen ganz schön unter Druck setzen. Wenn etwas bis morgen fertig werden muss, wenn die Flut von Terminen immer größer und bedrängender wird, wenn der Blick auf die Uhr mein Leben zu beherrschen beginnt. Und wenn dann noch der Spruch kommt: „Zeit ist Geld“, dann wird der Druck noch größer.
Sowohl gegenüber der Herrschaft des Geldes als auch gegenüber der Herrschaft des Terminkalenders kann das Evangelium etwas Befreiendes haben. Jesus zumindest scheint in dieser Hinsicht wirklich ganz frei gewesen zu sein: frei von der Gier nach Reichtum, aber auch frei von Zeit- und Termindruck. Und wer sich von seiner frohen Botschaft leiten - „beherrschen“ - lässt, dem gilt bildlich gesprochen diese Verheißung aus der Lesung bei Ezechiel: dieser Hirte, der sich um die Schafe kümmert, der ist nicht heiß darauf, dass sie möglichst schnell möglichst viel Ertrag bringen, sondern er kümmert sich um sie und führt sie auf „fette Weide“. Wenn ich dabei an so manche grüne Allgäuer Wiese denke: welch wohltuende Alternative zur Herrschaft von Geld und Zeitdruck!

Noch spannender ist aber vielleicht das dritte Beispiel auf die Frage: Was beherrscht uns? Gerade in dieser Zeit hat wohl manch einer den Eindruck: es ist ein kleines, gemeines Virus, das in diesen Monaten so große Macht über uns hat. Tatsächlich hätte vor einem Jahr es kaum jemand für möglich gehalten, wie sehr dieses Virus nicht nur die Nachrichtensendungen und Schlagzeilen beherrscht, sondern unser ganzes Leben prägt. Zweifellos, dieses Virus hat eine große Macht – und die sollten wir auch keineswegs verharmlosen oder gar leugnen. Sonst könnte es sein, dass es uns in einigen Wochen umso mehr im Griff hat. Wir sollten es durchaus ernst nehmen. Aber wir sollten uns doch nicht restlos von ihm beherrschen lassen. Schon gar nicht sollte uns die Angst davor beherrschen und lähmen. Ja, Corona macht vieles schwieriger, und manches ist zur Zeit ganz unmöglich. Aber trotzdem besteht das Leben nicht nur aus Corona.
Auch da finde ich den Blick in die Bibel so befreiend. Schauen wir etwa in das Evangelium von heute: „ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen“: da ist viel von Solidarität die Rede, von Unterstützung für Bedürftige, von menschlicher Zuwendung. Auch das gibt es durchaus heute – gerade in Zeiten von Corona. Und das ist durchaus ermutigend.
Vor allem ist es aber die grundsätzliche biblische Botschaft, die uns in diesen Tagen daran erinnern mag: Das Corona-Virus mag ziemlich mächtig sein, es gibt einen, der ist noch viel mächtiger. Das Virus mag die ganze Welt umfassen, es gibt einen, dessen Horizont geht noch unendlich weiter. Das Virus mag uns ziemlich im Griff haben, es gibt einen, der uns letztlich in seinen Händen hält – und das sind gute, stärkende, ermutigende Hände.
Gerade wenn wir heute Christkönig feiern, dann dürfen wir darauf vertrauen: Er hält uns in seinen Händen. Das Geld mag wichtig sein, die Zeit kostbar, das Virus mächtig: letztlich aber will ich mich in meinem Denken und Handeln vor allem von einem leiten und bestimmen lassen: von seinem befreienden Evangelium. Amen.



Aktionen in der Adventszeit

Mit Maria und Josef unterwegs - Aktion für Familien in der Marienkirche Isny

Kirche bei Kerzenschein an den Adventssonntagen in den Dörfern

Jeden Sonntag von 17:00- 18:00Uhr werden die Kirchen in Bolsternang, Rohrdorf, Beuren und Menelzhofen mit Kerzen erleuchtet sein. (Ausnahme: Menelzhofen nur 3.Advent) Teils bei besinnlicher Musik, teils mit Texten, teils in Stille soll diese Stunde ein Angebot sein, sich innerlich auf das Weihnachtsgeschehen auszurichten. In einigen Gemeinden haben sich schon kleine Musik- und Gesangensembles gefunden. „Kirche bei Kerzenschein“ wird in allen Gemeinden etwas unterschiedlich gestaltet. Bei diesem Angebot, kann man kommen und gehen, wie man möchte. Es wird empfohlen, sich warm anzuziehen und je nach Bedürfnis auch Decke oder Wärmflasche mitzubringen.

Den Beginn machen am kommenden 1. Adventssonntag in Rohrdorf Kilian Morgen („Steirische“) und Frank Berlinger (Kontrabass), in Bolsternang Raphael Ohmayer (Trompete) und Christian Schmid (Piano) und in Beuren Inge Menig (Piano), Rita Bodenmiller ( Flöte, Klarinette), Monika Hodrus (Akkordeon)

„Komm mit nach Bethlehem!“ - ein Adventsheft für Familien

Der Adventsbegleiter „Komm mit nach Bethlehem!“ ist ein Angebot für Familien in den Landgemeinden Beuren, Bolsternang, Menelzhofen und Rohrdorf, den Advent besonders zu gestalten. Er wurde in unserer Nachbarseelsorgeeinheit Argenbühl („Advent in Argenbühl“) in diesem Jahr entwickelt und enthält:
5 spannende, lustige und nachdenkliche Geschichten vom Esel Lehi und der Taube Pike für die vier Adventssonntage und Hl. Abend
Anregungen für die Gestaltung einer Familienzeit beim Adventskranz
Basteltipps
Wissenswertes rund um die Weihnachtsgeschichte
Anregungen für Entdeckungen und Aktionen in der Kirche mit Gästebuch für Gedanken für an andere Familien oder Wünsche und Bitten an Gott
Bilder von Schülern und Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Eglofs
„Komm mit nach Bethlehem!“ ist ein kostenfreies Angebot der Seelsorgeeinheiten Isny und Argenbühl und liegt ab dem 1. Advent in den Landgemeinden Isny aus oder kann bestellt werden unter: KathPfarramt.Isny@drs.de, 07562- 9711- 10.

AKTUELLES AUS DEN GEMEINDEN



Unsere Sakramente

Taufe

Taufe

(Erst-) Kommunion

(Erst-) Kommunion

Firmung

Firmung

Trauung

Trauung

Salbung

Krankensalbung

Beerdigung

Beerdigung

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, welche dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen