Katholische Seelsorgeeinheit Isny

Wo melde ich mich für die Gottesdienste an?

Die Anmeldung erfolgt grundsätzlich über das zuständige Pfarrbüro. Für kurzfristige Anmeldungen gibt es weitere Möglichkeiten.

Anmeldung für die Gottesdienste in Isny und Rohrdorf:

telefonisch oder per email bis Freitag, 12 Uhr im Pfarrbüro Isny (Tel. 07562/97110, kathpfarramt.isny@drs.de) 

Anmeldung für die Gottesdienste in Bolsternang:

telefonisch oder per email bis Freitag, 12 Uhr im Pfarrbüro Isny (Tel. 07562/97110, kathpfarramt.isny@drs.de) oder danach über Mesnerin Gabi Honzal: Tel: 07562/5397 (abends zwischen 19 und 20 Uhr) / GabiHonzal@gmx.de

Anmeldung für die Gottesdienste in Beuren und Menelzhofen: 

bis Donnerstag 12 Uhr im Pfarrbüro Beuren: Tel. 07567/258, StPetrusundPaulus.Isny-Beuren@drs.de, 

für Beuren danach zusätzlich über die Mesnerin Elisabeth Fuchs: Tel: 07562/9752676 / e.fuchs75@web.de

für Menelzhofen bei Reinhold Haug ab 18 Uhr: Tel. 07562-56727


Für folgende Gottesdienste können Sie sich aktuell anmelden


Sonntag, 5. Juli

Isny: 10.30 Uhr und 18.30 Uhr in St. Maria 

Rohrdorf: 9.00 Uhr 
Bolsternang: 10.30Uhr 
Beuren: 10.30 Uhr 
Menelzhofen: 10.30 Uhr Wortgottesfeier


Sonntag, 12. Juli

Isny: 10.30 Uhr und und um 18.30 Uhr Musik und Gebet im Schlosshof (nur bei guter Witterung)

Rohrdorf: 10.30 Uhr 
Bolsternang: 9.00 Uhr Wortgottesfeier
Beuren:  9.30 Uhr Wortgottesfeier
Menelzhofen: Samstag, 18.30 Wortgottesfeier


Sonntag, 19. Juli

Isny: 10.30 Uhr Messfeier und 18.30 Uhr Wortgottesfeier

Rohrdorf: 9.00 Uhr
Bolsternang: Samstag, 18. Juli, 18.30 Uhr Vorabendmesse
Beuren:  9.00 Uhr Wortgottesfeier
Menelzhofen: 10.30 Uhr

Predigt 5.7.2020

Pfr. D. Huynh

Glauben – einfacher als Fußballspielen

Fußball ist in weiten Teilen der Welt diejenige Sportart, die sich der größten Beliebtheit erfreut. Das könnte nicht zuletzt deswegen so sein, weil Fußball gegenüber vielen anderen Sportarten einen großen Vorteil hat: Man braucht keine großen Voraussetzungen, um damit anfangen zu können. Weder muss man besonders athletisch sein, noch muss man sich vorher mit einem langen Regelwerk auseinandersetzen. Es genügt erstmal, das Grundprinzip zu kennen: Das Runde muss ins Eckige. Der Rest ist einfach – und macht Spaß!
Glauben ist einfach?!
Im heutigen Evangelium spricht Jesus auch von etwas, das einfach und ohne große Voraussetzungen erlernt werden kann. Er preist den Vater dafür, dass er „das“ vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hat. Nun meint Jesus dabei freilich nicht das Fußballspielen. Vielmehr spricht er vom Glauben: vom Glauben an ihn selbst als Gottes Sohn, vom Glauben an Gott, den Vater, der ihn schickt zum Heil der Menschen.
Unser christlicher Glaube – eine einfache Sache? Genauso leicht wie Fußball spielen?
Immer wieder begegnen einem Aussagen oder implizite Einstellungen, die das genaue Gegenteil ausdrücken. Etwa wenn eine Mutter sagt: „Ich weiß nicht, wie ich meinen Kindern den Glauben beibringen soll, ich kenn’ mich da doch selber nicht so aus – das soll die Religionslehrerin machen.“
Und mancher brave Kirchgänger, der seinen Glauben allerdings nur auf den Gottesdienstbesuch am Sonntagvormittag beschränkt, tut das vielleicht aus der – ganz klerikalistischen! – Argumentation heraus: „Beten und Bibel-Lesen, das ist mir zu heilig. Heilig werden ist was für Pfarrer und Ordensleute; für mich ist das nichts, ich hab ja nicht Theologie studiert.“
Nun ist weder gegen guten Religionsunterricht noch gegen den Besuch der Sonntagsmesse irgendetwas einzuwenden. Wer sich aber intensiver mit seinem Glauben auseinandersetzt, der kann noch viel mehr entdecken, der kann noch viel mehr erfahren von Gottes Froher Botschaft für das eigene Leben!
Die Ausrede, nicht genug über den Glauben zu wissen, nicht studiert zu haben, gilt nicht. Glauben ist einfach, noch einfacher als Fußball spielen.
Grundprinzip der (Gottes-)Beziehung: Miteinander reden!
Glauben heißt im Wesentlichen: Mit Gott in Beziehung sein. Und das kann jeder, dazu braucht es keine Voraussetzungen.
Es genügt auch hier fürs erste, das Grundprinzip jeder funktionierenden Beziehung zu kennen: miteinander reden.
Reden Sie mit Gott, sprechen Sie zu ihm im Gebet über das, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Hören Sie auf Gott, indem Sie ihm Momente der Stille schenken oder in der Heiligen Schrift lesen. So einfach ist das!
Freilich gilt für Glauben wie für Fußball gleichermaßen, dass man mit ein bisschen Grundausstattung noch mehr Freude daran hat: Mit einem ordentlichen Fußball spielt es sich schöner als mit einem Lumpensack; mit einer angezündeten Kerze betet es sich schöner als ohne.
Erst recht ist es schöner, in einer Mannschaft zu spielen, als immer nur alleine aufs Tor zu kicken – genauso wie es uns Freude macht, Teil einer betenden und glaubenden Gemeinschaft zu sein.
Es schadet auch nicht, einige Grundbegriffe wie Querpass, Doppelpass oder Steilpass zu kennen, so wie wir das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis kennen. Natürlich kann man sich auch manchen taktischen Ratschlag vom Trainer holen und mal ein gutes geistliches Buch lesen. Das Kreuzzeichen zu machen, ist motorisch sowieso einfacher als ein „Übersteiger“.
Das Joch ist sanft ...
Im Grunde besteht der Glaube aus einer ganz einfachen Aufgabe: Bleiben Sie mit Gott in Beziehung. Sie müssen kein Theologie-Professor werden, um glauben zu können; genauso wenig wie Sie Fußballprofi werden müssen, um überhaupt Fußball spielen zu können. Bei zu viel Professionalisierung kann manchmal sogar die Freude an der Sache verloren gehen – beim Fußball dann, wenn es nur noch ums Geld geht; in der Kirche dann, wenn man sich die Glaubensweisheit, die man mit Löffeln gegessen hat, mitsamt kirchenpolitischen Appellen gegenseitig um die Ohren haut.
Wer das Wagnis des persönlichen Glaubens eingeht, der wird feststellen, dass gilt, was Jesus sagt: „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“
Trauen Sie sich, Ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen. Es ist einfacher, als Sie denken – Sie müssen nur wollen.


Predigt vom 28.06.2020 / Pfr. E. Jans

folgende Predigt bezieht sich vor allem auf folgende Sätze aus dem Sonntagsevangelium: "Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich,
ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert,
wird es finden." (Mt 10,37-39)

Liebe Gemeinde

Im Vorfeld des Gottesdienstes hat mich der Kirchenmusiker gefragt, ob er heute festliche Orgelmusik spielen dürfte – oder ob es eher ruhig, getragen sein sollte. Immerhin passt das Festliche so gar nicht zum Evangelium: das Kreuz auf sich nehmen, das Leben verlieren – das klingt wirklich nicht nach Fest.
Wir haben uns dann doch für festliche Orgelmusik entschieden, auch und gerade als Kontrast zum Evangelium. Denn gerade in diesem Kontrast wird die Frage deutlicher: Was ist das Leben im Glauben – ist es nur Verzicht und Entbehrung – oder doch auch Fest und Freude.
Zugegeben, das Evangelium heute klingt deutlich eher nach Verzicht und Entbehrung. Mir fiel da wieder ein altes Wort ein: Opferleben. Früher gab es diese Gleichsetzung in der Ausbildung der Priester: Priesterleben gleich Opferleben. Ich mochte freilich diesen Spruch noch nie. Das erste was mich daran störte, war schon, dass das Priesterleben so hervorgehoben wurde. Wenn schon von Opfer die Rede ist: Bringen nicht viele andere mindestens ebenso große Opfer – Freiwillige bei der Feuerwehr, oder Ärztinnen und Ärzte, die sich mit großem Einsatz um Kranke kümmern, oder auch die Polizisten, wenn wir an die Krawalle in Stuttgart denken. Oder auch manche alleinerziehende Mutter, die alles für ihre Kinder tut. Die Beispiele für Menschen, die sich vorbildlich einsetzen und dafür auf manches verzichten, ließe sich beliebig fortsetzen. Wenn schon, dann müsste man sagen: Christenleben gleich Opferleben. Dadurch wird der Spruch freilich auch nicht viel besser.
Dass so ein „Opferleben“ nicht nur nach irdischen Maßstäben, sondern auch nach himmlischen Maßstäben keineswegs erstrebenswert ist, wird schnell klar, wenn wir auf eine andere Stelle im Evangelium schauen. Sagt Christus doch in aller Deutlichkeit, dass Gott gar keine Opfer will (Mt 9,13; Mt 12,7). Demnach kann ein „Opferleben“ gar nicht im Sinne Gottes sein.
Entscheidend ist für mich aber etwas anderes: Opferleben klingt recht freudlos. Aber dürfen wir uns als Christen (oder als Priester) denn nicht am Leben freuen: an wunderbarer Orgelmusik, oder an der Natur, oder an schönen Begegnungen – oder eben auch die Freude im Glauben. Es zeichnet diesen Jesus ja durchaus aus, dass er solche Lebensfreude und vor allem Glaubensfreude ausstrahlte. Und das sollten wir als Christen durchaus auch. Deshalb meine ich: Sollte ein Priester sein Tun wirklich als Opferleben empfinden, hat er schlicht den falschen Beruf gewählt. Und wenn für einen Christen das Glaubensleben nur noch Opfer ist, hat er auch etwas falsch gemacht.
Trotzdem kommen wir nicht umhin: diese so düster klingenden Worte vom „Kreuz auf sich nehmen“ oder „sich verleugnen“ stehen nun mal im Evangelium.
Ich glaube, wir kommen der Sache näher, wenn wir nicht von Opfer, sondern von Leidenschaft reden. Gott will zwar keine Opfer, aber leidenschaftliche Christen will er ganz sicher: Menschen mit Leidenschaft für das Evangelium, Menschen, die mit Herzblut für den Glauben eintreten, Menschen, die ganz und gar für die gute Sache brennen. Für Jesus scheint es kaum etwas Schlimmeres zu geben als leidenschaftslose Menschen.
Leidenschaft ist etwas sehr Schönes und Wertvolles. Jeder, der leidenschaftlich etwas tut, wird bestätigen, wie diese Leidenschaft das Leben kostbarer und lebenswerter macht. Allerdings hat die Leidenschaft natürlich auch eine andere Seite, die sich in dem schönen Wortspiel ausdrückt: Leidenschaft ist das, was Leiden schafft. Insofern gehört das mit dem Kreuz auf sich nehmen auch dazu. Wer wirklich leidenschaftlich einer Sache nachgeht, der verzichtet dafür auf andere Dinge. Aber in der Regel tut er es gerne. Diese eine Sache ist ihm so wichtig, dass er dafür gerne auf anderes hintanstellt. Das gilt für den leidenschaftlichen Musiker ebenso wie für den leidenschaftlichen Sportler, oder Hobbygärtner oder eben auch für den leidenschaftlich Glaubenden. Davon erzählt ja z.B. auch das Gleichnis vom Schatz im Acker. Der Mann der ihn findet, freut sich so sehr darüber, dass er gerne auf alles andere verzichtet, um diesen Schatz zu heben.
Trotzdem mag es sein, dass der eine oder andere Verzicht auch schwerfällt, man mag das eine oder andere als Opfer empfinden. Aber das Opfer kann nie im Vordergrund stehen. Im Vordergrund steht das Herzblut, das ich mit der Sache verbinde. Im Vordergrund steht die Freude, die meine Leidenschaft mit sich bringt.

Und ich glaube, genau solche Menschen will Jesus: Menschen voller Leidenschaft, Menschen, die für das Evangelium brennen. Menschen, die bereit sind, dafür auf vieles zu verzichten, wenn es sein muss ihr Kreuz auf sich zu nehmen, aber eben auch Menschen, die dabei stets Leidenschaft und Freude verbinden. Amen. 

Gebete zur Corona-Kirise

Gebet unserer Diözese

Gott des Lebens,
wie kostbar das Geschenk des Lebens ist, das spüren wir in diesen Wochen besonders;
und ebenso, wie sich Wesentliches von Nebensächlichem unterscheidet.
Jetzt kommen wir zu dir, um dir all diejenigen anzuvertrauen, die deiner und unserer Hilfe in dieser Zeit besonders bedürfen.
Wir bringen dir alle Erkrankten und beten für diejenigen, die sich um sie sorgen, sie pflegen und medizinisch betreuen.
Stärke all diejenigen, die bis an die Grenzen ihrer Kräfte für andere im Einsatz sind.
Allen, die in diesen Monaten Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen müssen, schenke Weisheit und Besonnenheit.
Berühre das Herz der verängstigten und verunsicherten Menschen mit deiner Ruhe.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. Und wir bitten dich für jene, die jetzt trauern.
Gib Kraft und Fantasie den Familien, die jetzt auf sich zurückgeworfen sind.
Mach uns selbst einfallsreich und achtsam, damit wir Wege finden, für andere da zu sein,zu trösten, zu stärken und Hoffnung zu teilen.
Du bist der lebendige Gott.
Deshalb vertrauen wir uns dir mit unserem Leben, mit unseren Ängsten und mit unserer Kraft, an – durch Christus Jesus und in deiner Geisteskraft. Amen.

Gebet von Bischof Fürst

Guter und treuer Gott
wir tragen unsere Sorgen und unsere Ängste vor Dich und wir bitten in diesen beängstigenden Tagen um deinen Beistand.

Gib uns deinen lebenspendenden Geist, der sich uns in Jesus Christus gezeigt hat.
Lass uns in deinem Geist erkennen, was richtig ist und gib uns die Kraft, das rechte entschlossen zu tun.

Lass uns die Schwachen, Einsamen, Kranken, die Verängstigten und Bedrückten aller Art nicht übersehen.
Hilf uns, dass wir diese Menschen nicht vergessen oder an ihnen vorbeigehen.
Gib uns die Kraft zu helfen und heilsame Begegnungen zu ermöglichen.
Lass sie durch unser Verhalten ihnen gegenüber deinen wirksamen Beistand erfahren.
Durch uns möge Deine Güte und Menschenfreundlichkeit lebendig werden und bleiben.

Das erbitten wir in dieser schweren Zeit von Dir, guter und treuer Gott. Amen.

Kirschblüte

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