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Aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit Kirchenblatt

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe von IsnyAktuell mit dem Kirchenblatt der Kath. Seelsorgeeinheit Isny

IsnyAktuell


Predigt am 8.2.2026; Mt 5,13-16: Licht und Salz, Fasnetspredigt; Pfr. E. Jans 

Liebe Gemeinde, liebe Leute,
fröhlich begrüße ich euch heute.
Wollte es mal wieder wagen,
eine Predigt in Reimen vorzutragen
Lasst uns also unbeschwert
schauen, was uns Christus lehrt.

Licht der Welt sollen wir sein,
kein trübselig schwacher Schein.
Ein Licht, das weithin ist zu sehen
für alle, die im Finstern gehen.

Manch einer denkt an dieser Stelle,
er sei doch eigentlich ganz helle,
ein großes Licht in dieser Welt,
mit einem Wort: ein großer Held.
Doch bei manchem kann´s geschehen,
dass niemand sonst sein Licht kann sehen.
Seinen eig´nen Glorienschein
sieht am Ende er ganz allein.
Solche Leute – ich kann´s euch sagen
sind oft schwerlich zu ertragen.

Noch größer wird der Graus
wenn derselbe wohnt im Weißen Haus
und in seiner Hybris meint,
alle Weisheit sei bei ihm vereint.
Und wenn er dann noch glaubt,
ihm natürlich sei´s erlaubt,
durch die Weltgeschicht zu trampeln
als gäb´s keine roten Ampeln;
wenn er auch noch ungeniert,
als Oberzöllner sich geriert,
und alles, was Geld und Öl verheißt,
sich unter den Nagel reißt;
selbst den Bären im Grönländer Eis
wird´s da entschieden zu heiß.

Und das ist ganz sicher nicht,
das Licht, von dem hier Christus spricht.
Doch lassen wir von Typen wie diesen
uns die gute Laune nicht vermiesen.

Denken wir hier und heute
lieber noch an andere Leute.
Wer einfach und bescheiden
den mag ich viel besser leiden
und auch Jesus ganz klar
ein Freund dieser Menschen war.
Auf sie hat er gebaut
ihnen hat er zugetraut,
jetzt schon hier auf Erden
Licht für andere zu werden.

Doch manch einer mag nun denken:
was kann ich dem andern schon schenken?
Bin doch nur ´ne kleine Leuchte,
die selber Unterstützung bräuchte.
Aber: ist die Flamme noch so klein,
sie hat doch einen warmen Schein;
sie durchbricht die Dunkelheit,
schenkt Freude und Barmherzigkeit.
Drum: bist du auch ein kleines Licht,
verstecke deine Strahlen nicht.
Sei Licht für all die andern,
die im Dunkeln wandern,

Gerade in den Fasnetstagen,
zu mehr Freude beizutragen,
in manchen Alltagstraurigkeiten
ein frohes Lächeln zu verbreiten -
vielleicht hat Jesus auch daran gedacht,
als er uns zum Licht der Welt gemacht.

Aber auch vom Salz die Rede ist.
Salz der Erde sei ein jeder Christ.
Ohne Salz wäre jede Suppe fad,
schmeckte kein Gemüse, kein Salat.
Das Salz kann dem ganzen Leben,
auch die rechte Würze geben.
Und - wenn nötig - sei
auch etwas Pfeffer mit dabei.

Ja manchmal genügt es nicht,
einfach als ein stilles Licht
zu leuchten in die Welt hinein
mit wohlig warmen Kerzenschein
Manchmal braucht es mehr
muss Salz und Würze her

Und bei Salz da denk ich
ganz schnell letztendlich
an die alten Propheten
die für´s Recht eintreten,
die sich voll Mut und voller Kraft
und mit ganz viel Leidenschaft
für die Armen engagieren
und das Unrecht kritisieren.
Brich dem Hungrigen dein Brot,
hilf dem Nächsten in seiner Not
so hat Jesaja einst gesagt,
und Amos hat erst recht geklagt
Weh euch ihr Mächtigen,
in euren Palästen, den prächtigen
Reichtum, Luxus, Geld,
ist das einzige, was zählt
für euch und euresgleichen,
die Faulen und die Reichen

Und schau ich in die Welt von heute
auch da braucht es mutige Leute
die ohne falsche Scheu zu kennen,
das Unrecht klar beim Namen nennen
sich für Frieden engagieren
doch niemals den Humor verlieren
und so werden Salz der Erde
dass diese etwas besser werde.

Hier lässt sich nun in diesen Tagen
auch ganz leicht der Bogen schlagen:
Wenn die Narren wie Propheten
manchem auf die Füße treten
dann sind in gewisser Weise,
sie das Salz der Fasnetspeise.
Denn es zeichnet den Narren aus:
Er sagt die Wahrheit frei heraus,
nimmt kein Blatt vor den Mund
tut manches Unbequeme kund
Doch was ganz entscheidend ist
beim Narren wie bei jedem Christ:
er wird bei seinem Treiben,
immer wahrhaft menschlich bleiben.

Doch nun, ihr lieben Frommen
will ich zum Ende kommen
Nur noch einmal ganz schnell
eine Bitte, ein Appell:
Licht der Welt lasst uns sein,
zur Freude für Groß und Klein
auch Salz lasst uns werden
wo´s nötig ist auf Erden
um als Christ hier zu leben
und Hoffnung weiterzugeben.

Damit lass ich´s nun bewenden,
will mit meinen Reimen enden.
Nur ein Wunsch noch sei genannt:
ganz kurz und ganz prägnant

Licht und Salz – Gott erhalt´s.

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